Der große Amazon Einsteiger-Guide: Registrierung, Kostenüberblick und Strategien für erfolgreiches Verkaufen

Seit vielen Jahren bereits gilt Amazon für Kunden aus aller Welt als der Online-Marketplace schlechthin. Globale Präsenz, Millionen verschiedener Produkte und erstklassiger Versand- und Kundenservice – all das vereint der E-Commerce-Gigant aus Seattle wie kein Zweiter.

Das Zahlenwerk lügt nicht. Im Jahre 2019 verzeichnete Amazon einen Umsatz von sage und schreibe 280 Milliarden US-Dollar – alleine auf Deutschland entfielen dabei über 22 Milliarden, wobei nahezu die Hälfte des gesamten deutschen Online-Handels durch Amazon abgedeckt wurde. Ein Ende der Fahnenstange scheint dabei nicht in Sicht: Seit über einer Dekade wächst das Geschäft Jahr für Jahr im hohen zweistelligen Prozentbereich; zuletzt konnte der globale Umsatz um gut 20 Prozent gesteigert werden.

Als Händler können Sie unter Einhaltung einiger Punkte an dieser Erfolgsgeschichte teilhaben, und zwar mit deutlich weniger Aufwand und finanziellem Risiko als oftmals angenommen. In diesem Artikel erfahren Sie, was den Online-Versandhändler für Händler nahezu jeder Größe und Branche so attraktiv macht, wie Sie die beim Verkauf entstehenden Herausforderungen erfolgreich meistern, und was es darüber hinaus unbedingt zu beachten gilt, um sich im dichten Produktdschungel zu bewähren. In einem Step-by-step Guide zeigen wir Ihnen außerdem auf, wie Sie sich spielend einfach bei Amazon registrieren und anschließend Ihre Produkte einstellen und verkaufen – ganz ohne tiefgreifende technische Kenntnisse.

Im Übrigen: Sollten Sie bereits über einen eigenen Webshop verfügen, stellt das nicht etwa ein Hindernis auf dem Weg zum Verkaufen Ihrer Produktpalette über Amazon dar. Im Gegenteil: In Verbindung mit unserem Listing-Tool magnalister bietet dies sogar ideale Voraussetzungen für einen einfachen und reibungslosen Einstieg, wie wir im Laufe des Artikels aufzeigen. Mehr zu den Kernfunktionen der magnalister Marktplatz-Schnittstelle und die Möglichkeit, das Plugin 30 Tage kostenfrei in vollem Funktionsumfang zu testen, finden Sie hier:

AMAZON PER MAGNALISTER ANBINDEN

Inhaltsverzeichnis

Amazon: Mehr als nur ein riesiger internationaler Handelsplatz

Gebührenübersicht: Mit diesen Kosten müssen Sie beim Verkauf über Amazon rechnen

How-to: Im Handumdrehen als Amazon-Händler registrieren – und direkt mit dem Verkauf beginnen

Praxis-Tipp: Mit dem magnalister Plugin binden Sie Amazon und viele weitere Marketplaces direkt an Ihren Webshop an und managen Ihre Produkte zentral

Nachhaltig erfolgreich: Plattformspezifische Herausforderungen bedeuten Ihre Chance auf entscheidende Wettbewerbsvorteile

Fazit: Für disziplinierte und lernbereite Händler bietet das Verkaufen über Amazon große Chancen

Amazon: Mehr als nur ein riesiger internationaler Handelsplatz

Vom Buchversand zum Online-Giganten: Global Player in vielen Bereichen

Auf Amazon verkaufen: Der große Anfänger-Guide

Schätzungen zufolge verfügt Amazon mittlerweile über mehr als 300 Millionen Kundenkonten in nahezu allen Ländern der Welt. Händler wie Käufer profitieren dabei nicht nur von hervorragenden Services rund um die Bereiche Warenwirtschaft und Versand, sondern auf direktem Wege auch vom Vertrauen, welches dem Unternehmen aus dem US-Bundesstaat Washington entgegengebracht wird.

Die Motive für das Ein- und Verkaufen auf Amazon liegen dabei für beide Seiten auf der Hand: Während Händler sich ohne bedeutenden Mehraufwand die umfassende Infrastruktur sowie Kundenbasis zu Nutzen machen und Ihre Umsätze damit zum Teil massiv steigern, wählen Kunden aus einer schier unerschöpflich großen, auf die eigenen Präferenzen angepassten Produktvielfalt aus – und bestellen anschließend bequem von zuhause.

Die zunehmende Globalisierung des Handelsgeschäfts – Amazon unterhält im Jahre 2020 weltweit mehr als 175 Logistikzentren mit über 250.000 Mitarbeitern – sorgt für garantiert kurze Lieferzeiten und einen exzellenten Kundenservice nahezu überall auf der Erde. Was den Amazon Marketplace außerdem von anderen Online-Portalen unterscheidet: Das Unternehmen tritt selbst als Hersteller und Verkäufer in Erscheinung. Und obgleich der Großteil des Umsatzes mit dem Marktplatzgeschäft generiert wird, mischt Amazon mittlerweile in weiten Teilen der Produktlandschaft mit, etwa mit der Eigenmarke AmazonBasics.

Mit Amazons Cross-Border-Trade an Kunden aus aller Welt verkaufen – mit nur wenigen Klicks

Für viele deutsche Online-Händler stellt der internationale Verkauf nach wie vor eine große Hürde dar. Verständlich, denkt man an erhöhte Vertriebs- und Logistikkosten sowie steuerliche und buchhalterische Herausforderungen. Gerade die Expansion mit einem eigenen Webshop kann dabei ein durchaus langfristiger und komplexer Prozess sein. Ebenfalls nicht zu vergessen: Im neuen Zielland müssen Bekanntheit und Reputation in aller Regel von Null aufgebaut werden, was seinerseits ein nicht unerhebliches Marketing- und Vertriebs-Budget verschlingen kann.

Dennoch bietet Ihnen als Verkäufer ein eigener, international aufgestellter Onlineshop zweifelsohne zahlreiche Vorzüge sowie nicht zuletzt den großen Pluspunkt der Unabhängigkeit von Drittparteien. Daher lautet der Königsweg: Cross-Border-Trade – aus dem eigenen Webshop heraus über internationale Marktplätze. Hier bietet sich natürlich Amazon als eines der weltweit führenden Online-Shopping-Portale an, um sofort Millionen neuer, internationaler Kunden zu erreichen. Ob in benachbarten Ländern wie Frankreich, Italien, Österreich und Großbritannien oder gar auf den global attraktivsten Märkten wie der USA: Amazon ist in vielen Regionen dieser Erde führend – und mithilfe von Tools wie magnalister auch spielend leicht anbindbar. So werden neben den an den Produkten hinterlegten Sprachen auch verschiedene Währungen unterstützt, sodass der internationale Handel bequem und zentral aus dem eigenen Webshop heraus gesteuert werden kann.

Als Experte im internationalen Online-Handel unterstützt Amazon Sie zudem aktiv beim Verkaufen Ihrer Produkte in fremden Ländern. Neben der vollumfänglichen Abwicklung von Logistik, Versand und Retourenmanagement durch Amazon FBA (siehe folgender Abschnitt) wickelt beispielsweise Amazons Käufer-Support Anfragen stets in den jeweiligen Landessprachen ab. Mit dem Programm “Weltweit verkaufen mit Amazon” bietet das Unternehmen interessierten Händlern zudem weitere Unterstützung beim Start und Ausbau des internationalen Handels.

Amazon FBA & Co: (Internationale) Expansion leicht gemacht

Über die Jahre führte Amazon verschiedene Zusatzservices ein, die auf direktem Wege vor allem der Kundschaft auf der Verkäuferseite zu Gute kommen. Mit Amazon FBA (Fulfillment by Amazon) unterhält der Konzern ein händlerfreundliches und über alle Verkaufskanäle hinweg integrierbares Versand- und Fulfillment-Netzwerk, das die (internationale) Skalierung unheimlich vereinfacht. Der große Vorteil: Anstatt erhebliche Ressourcen in den Auf- und Ausbau der eigenen Logistikinfrastruktur zu stecken, übergeben Sie mit der Anmeldung bei FBA und gegen eine zusätzliche Lager- und Versandgebühr die Arbeit vollständig an Amazon – und profitieren unmittelbar von folgenden Vorteilen:

  • Produktlagerung in den weltweiten Amazon-Versandzentren
  • Verpackung und Handling Ihrer Waren inklusive Retourenmanagement
  • Europaweiter Versand Ihrer Produkte durch Amazon und innerhalb kürzester Zeit
  • Zentrale Organisation Ihrer Logistikprozesse – auch bei Verkauf über andere Plattformen
  • Erfüllung der Voraussetzungen für den Amazon Prime-Status
  • Amazon-eigener Support in der jeweiligen Landessprache und Zeitzone für Rückfragen zum Handling der Bestellungen

Amazon bietet Ihnen somit nicht nur die Möglichkeit, Ihr Geschäft ohne nennenswerte Fixkosten, wie Sie etwa für ein eigenes (größeres) Lager entstünden, zu skalieren. Die Ausweitung auf internationale Marktplätze wird durch die weltweiten Lagerstandorte und in Verbindung mit weiteren Zusatzservices wie dem Amazon Rechnungsservice auch merklich vereinfacht. Zudem erlangen Sie durch den Erhalt des Prime-Status Zugriff auf Amazons kaufbereiteste Kundengruppe – doch mehr dazu weiter unten.

B2B-Händler? Mit Amazon Business starten Sie auch im Geschäftskundenbereich voll durch

Seit 2016 in Deutschland aktiv, bietet die hierzulande noch relativ unbekannte Plattform-Erweiterung Amazon Business zahlreiche Services, die speziell an den Bedürfnissen von B2B-Händlern und Unternehmenskunden ausgerichtet sind. Als Erweiterung des herkömmlichen Portals besteht für Sie als Verkäufer somit die Möglichkeit, zusätzlich zum Endkundenverkauf einen Markt zu bedienen, der von Kleinunternehmen bis hin zu institutionellen Käufern reicht.

Neben den gewohnten Vorteilen des Verkaufs auf Amazon bietet Amazon Business für Händler unter anderem folgende Vorteile:

  • Festlegung exklusiver Business-Preise sowie Mengenrabatte
  • Umsatzsteuer-Berechnungsservice (Amazon VCS) und Nettopreisanzeige
  • Vereinfachte Rechnungsübermittlung an Käufer (Amazon VCS)
  • Risikofreie Rechnungskäufe mit Abwicklung und Bonitätsprüfung durch Amazon
  • Individuelle Angebotserstellung auf Anfrage
  • Erhöhte Sichtbarkeit und Rankingvorteile (insb. durch Teilnahme am VCS Programm)

Zahlreiche Zusatzfunktionen wie Einkaufsrichtlinien und Analysetools für Käufer runden das Angebot ab. Nähere Informationen und Guidelines zu den Anmeldeformalitäten von Amazon B2B haben wir Ihnen in einem separaten Artikel für Sie zusammengetragen.

Auch magnalister unterstützt die Amazon B2B-Funktionen – von Staffelpreisen bis hin zum automatisierten Rechnungsupload.

Amazon Prime: Erschließen Sie Amazons kaufbereiteste Kundengruppe

Als gewerblicher Händler erfolgreich auf Amazon zu verkaufen bedeutet, hohen Ansprüchen an Qualität und Kundenservice gerecht zu werden. Denn wer ein kontinuierlich überzeugendes Rundumpaket bietet, wird von Amazon nicht nur mit entsprechenden Produktplatzierungen belohnt, sondern öffnet sich auch die Tür zu Amazon Prime.

Amazon Prime ist ein kostenpflichtiger Premium-Service, von dem alleine in Deutschland aktuell über 17 Millionen Kunden Gebrauch machen, und welcher unter anderem schnelle Lieferzeiten (ein bis zwei Werktage) sowie in aller Regel einen kostenfreien Versand bietet. Tragen Ihre Produkte das begehrte Prime-Logo, für das abseits von Amazon FBA erfolgreich eine 7-tägige Testphase abgeschlossen werden muss, profitieren Sie gleich mehrfach: Zum einen genießt der Prime-Status bei vielen Kunden eine hohe Priorität und wird gemeinhin mit einer hohen Produktqualität in Verbindung gebracht. Zum anderen erhöht sich die Sichtbarkeit Ihrer Produkte durch das Label zusätzlich – was sich im Zusammenspiel mit einer erhöhten Kaufbereitschaft nahezu garantiert in signifikant höheren Umsätzen widerspiegelt.

Praxis-Tipp: In Verbindung mit Amazon FBA erlangen Sie als Verkäufer den Prime-Status automatisch, denn Amazon kümmert sich nicht nur um die Logistik, den Versand und das Handling Ihrer Waren, sondern auch um die Sendungsverfolgung und Retouren. Wichtig bleibt jedoch in jedem Fall, dass Sie stets für einen ausreichend großen Lagerbestand sorgen. Sind Ihre Waren ausverkauft, werden die entsprechenden Listings für diesen Zeitraum auch nicht mehr gelistet, was Ihre Produktbewertung nachhaltig negativ beeinflussen kann.

Gebührenübersicht: Mit diesen Kosten müssen Sie beim Verkauf über Amazon rechnen

Grundsätzlich muss bei der Frage nach den Kosten, die beim Verkaufen auf Amazon entstehen, zunächst zwischen den zwei Tarifmodellen “Einzelanbieter” (Basiskonto oder Basic Seller Account) und “Professionell” (Professional Seller Account) unterschieden werden. Einzelanbieter zahlen keine monatliche Grundgebühr, dafür allerdings eine zusätzlich zu den prozentualen Verkaufsgebühren erhobene Pauschale in Höhe von 0,99 EUR pro verkauftem Artikel. Inhaber eines Professional Seller Account sparen sich diese pauschale Gebühr – müssen aber auf der anderen Seite einen festen monatlichen Beitrag von 39 EUR leisten. Grundsätzlich gilt daher: Wer seine Verkaufszahlen gleich zu Beginn der Geschäftstätigkeit gut abschätzen kann, fährt aus reiner Kostenperspektive ab einer kalkulierten Verkaufsmenge von 40 Einheiten pro Monat mit dem Tarif “Professionell” besser.

Die prozentualen Verkaufsprovisionen, die Amazon auf die Brutto-Verkaufspreise Ihrer Artikel erhebt, variieren je nach Produktkategorie zwischen 7% (Computer, Elektronik, Großgeräte) und 20% (Schmuck), wobei auf das Gros der Artikel Gebühren zwischen 12 und 15% erhoben werden. Eine Ausnahme stellt der gewerbliche Verkauf von Zubehör für Amazons hauseigene Geräte wie etwa den Sprachassistenten Alexa dar: hierfür werden satte 45% Provision fällig.

Anbei haben wir Ihnen eine Auswahl weiterer gängiger Produktkategorien mit dazugehöriger Verkaufsgebühr zusammengestellt (Stand: Juli 2020):

  • Bücher, Musik, Videos und DVDs: 15%
  • Computer-Zubehör: 12%
  • Baumarkt: 12%
  • Sport & Freizeit: 15%
  • Videospielkonsolen: 8%
  • Auto & Motorrad: 15%

Weitere Kosten fallen für gegebenenfalls in Anspruch genommene Zusatzservices wie Amazon FBA an. Die Gebühren für den Versand durch Amazon hängen dabei von der Verpackungsgröße und dem Versandgewicht Ihrer Artikel ab; Lagergebühren werden auf Basis des durchschnittlichen täglichen Lagervolumens berechnet. Von Januar bis September berechnet Amazon hierbei 26 EUR, und von Oktober bis Dezember 36 EUR pro Monat und je Kubikmeter.

Für weitere Informationen rund um Amazon FBA und die entstehenden Gebühren klicken Sie bitte hier.

How-to: Im Handumdrehen als Amazon-Händler registrieren – und direkt mit dem Verkauf beginnen

Voraussetzungen und Verfügbarkeit in verschiedenen Regionen

Als global agierendes Unternehmen vertreibt Amazon nach eigenen Angaben seine Produkte über die derzeit 14 internationalen Marketplaces in nahezu alle Länder der Welt. Dazu gehören (Stand: Juli 2020) Marktplätze in Amerika (USA, Kanada, Mexiko und Brasilien), Europa (Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien) sowie dem Asien-Pazifik Gebiet (Japan, China, Indien und Australien). Die wichtigsten Länder aller Regionen werden hierbei von magnalister unterstützt.

Grundsätzlich können diese in Einklang mit den vorherrschenden Gesetzeslagen auch alle von Ihnen als Verkäufer genutzt werden. Der große Vorteil: Im Falle der nordamerikanischen (USA, Kanada und Mexiko) sowie europäischen Märkte genügt die Registrierung bei einem der Marktplätze, um auch kostenlosen Zugang zu allen anderen zu erhalten (sog. Unified Seller Accounts).

Für die erstmalige Anmeldung bei amazon.de müssen folgende Daten bereitgestellt werden:

  • Rechtsform des Unternehmens
  • Handelsberechtigung
  • Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass)
  • Gültige Kreditkarte
  • Bankkonto
  • Rufnummer und E-Mail-Adresse

Eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID) ist nur dann zwingend notwendig, wenn Sie grenzüberschreitend Waren und Dienstleistungen über Amazon verkaufen. Doch Vorsicht: Da Amazon seinen europäischen Sitz in Luxemburg unterhält, erhalten Händler ohne hinterlegte Identifikationsnummer für Verkaufs- oder Werbegebühren auch (Netto-)Rechnungen ohne ausgewiesene USt., obwohl diese von Amazon bereits abgeführt wurde. Rechtlich gesehen muss diese nun noch einmal von Ihnen als Verkäufer in Form der Umsatzsteuer-Voranmeldung gemeldet und abgeführt werden. Aus Gründen der Einfachheit und zur Vermeidung steuerlicher Mehrbelastungen empfehlen wir daher die Hinterlegung der USt.-ID bei der Erstanmeldung.

Step-by-step Guide: Wie Sie sich spielend einfach Ihr eigenes Amazon-Verkäuferkonto anlegen

Damit Sie überhaupt auf Amazon verkaufen können, müssen Sie sich zunächst ein Verkäuferkonto anlegen. Wie genau das funktioniert, erfahren Sie im Folgenden.

  1. Zuallererst müssen Sie sich bei Amazon einloggen. Sofern Sie noch nicht über ein allgemeines Amazon-Konto verfügen, legen Sie sich über den Reiter “Konten und Listen” ein neues an. Hierzu benötigen Sie lediglich Ihre E-Mail-Adresse.
  2. Über “Mein Konto” gelangen Sie nun in Ihre Kontoübersicht. Wählen Sie unter dem Reiter “Andere Konten” den Unterpunkt “Verkaufen bei Amazon” aus. Sie werden nun automatisch auf die Website von Amazon Services Europe weitergeleitet.
  3. Sie können nun über die Buttons “Jetzt verkaufen” oder “Als Verkäufer anmelden” mit der Erstellung Ihres Verkäufer-Kontos beginnen. Wichtig: Diese führen standardmäßig zum “Professionell”-Tarif (39 EUR/ Monat). Sollten Sie zum Start Ihres Amazon-Verkaufs ein Basiskonto bevorzugen oder beide Tarife noch einmal vergleichen wollen, klicken Sie oben in der Navigationsleiste auf “Preisgestaltung” und wählen Sie Ihren bevorzugten Tarif aus.
  4. In einem ersten Schritt werden Standort, Unternehmensform und Firmenname Ihres Unternehmens erfragt. Ihre Eingaben bestätigen Sie mit einem Klick auf den Button “Zustimmen und fortfahren”.
  5. Im nächsten Schritt müssen Sie eine Reihe von unternehmens- und personenbezogenen Angaben machen. Dazu zählen u.a. Geschäftsadresse, Handelsregister- und ggf. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, die primäre Kontaktperson sowie Ihre persönlichen Daten. Halten Sie hierfür ein Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis) bereit.
  6. Nach erfolgreicher Überprüfung Ihrer Identität via SMS-Tan fügen Sie Ihre Kreditkarte als Zahlungsmethode hinzu. Die Rechnungsdaten können später bequem und einfach in Ihrem Verkäuferkonto (Amazon Seller Central) angepasst werden.
  7. In einem letzten Schritt geben Sie noch den gewünschten Namen Ihres Amazon-Shops an, wobei Fantasienamen möglich sind.

Die Registrierung ist damit abgeschlossen. In Form einer Zwei-Schritt-Verifizierung überprüft Amazon, bevor Sie mit dem Verkaufen loslegen können, noch einmal Ihre Angaben. Dazu können Sie in Ihrem Seller Central die benötigten Unterlagen (etwa Ausweisdokument, Gewerbeanmeldung) ganz einfach hochladen.

Praxis-Tipp: Im rechten Bildschirmteil werden Ihnen während des Registrierungsprozesses ständig hilfreiche Hinweise zu den jeweiligen Angaben gegeben.

Amazon Seller Central: Artikel einstellen und Lagerbestände verwalten

Nach der erfolgreichen Registrierung widmen wir uns nun dem Einstellen (“Listing”) der Produkte, die Sie letztlich auf Amazon verkaufen möchten. Es ist wichtig zu wissen, dass mit Hinblick auf die spätere Produktplatzierung in den Suchergebnissen bereits an dieser Stelle viele Dinge optimiert werden können, und es oftmals nicht die eine beste Lösung gibt. Daher konzentrieren wir uns zunächst auf den grundlegenden Prozess des Produktuploads. Nicht zu vergessen: Mithilfe von magnalister gestaltet sich der nachstehende Prozess spielend einfach direkt aus Ihrem Webshop heraus.

  1. Loggen Sie sich in Ihrem Amazon Seller Central ein. In der Navigationsleiste am oberen Bildschirmrand klicken Sie über “Katalog” auf “Produkte hinzufügen”. Es öffnet sich nun eine neue Unterseite, auf der Sie entweder manuell ein neues Produkt hinzufügen oder aber mithilfe von Lagerbestandsdateivorlagen mehrere auf einmal hochladen können. Wir empfehlen zum Einstieg die erstere Variante.
  2. Über die Suchleiste können Sie nun den Amazon Katalog nach der entsprechenden EAN (European Article Number) durchsuchen. Ist der Artikel bereits vorhanden, können Sie sich als weiterer Verkäufer an das existierende Angebot “anhängen”. Klicken Sie hierzu neben dem entsprechenden Produkt auf “Eigene Artikel verkaufen”. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie das Produkt zunächst dem Katalog hinzufügen (“Neues Angebot erstellen”).
  3. Zunächst wählen Sie nun die Kategorie aus, in welcher Ihr Artikel später gefunden werden soll. Oftmals sind hier mehrere (Unter-)Kategorien denkbar. Grundsätzlich gilt: Damit Ihr Produkt von den richtigen Interessenten gefunden werden kann, sollte die Kategorie so treffend wie möglich gewählt werden. Es kann aber durchaus Sinn machen, Unterkategorien mit vielen Top-Verkäufern zu meiden und auf eine weniger hart umkämpfte Nische auszuweichen – sofern Sie thematisch dennoch gut zum Produkt passt.
  4. Im nächsten Schritt fügen Sie wichtige Informationen wie den Produktnamen, die EAN, die Marke sowie den Hersteller und ggf. die Farbe und Größe des Artikel hinzu. Der Produktname ist wichtig für Ihr Ranking (mehr dazu im folgenden Kapitel) und sollte in jedem Fall die wichtigsten Keywords sowie Produktmerkmale enthalten – ohne dabei jedoch unleserlich zu werden.
  5. Nach und nach müssen nun weitere Angaben zum Produkt gemacht werden. Angefangen beim eigentlichen Angebot (Preis, Bestandsmenge, Laufzeit etc.) über Produktbilder, Artikelbeschreibung und Attribute bis hin zu weiteren Suchbegriffen gilt es, den Artikel bestmöglich und gleichzeitig treffend darzustellen. Einige Felder wie etwa “Varianten” oder “Weitere Details” können dabei gegebenenfalls ignoriert werden.
    Wissenswert: Unter dem Reiter “Angebot” können Sie die Produkte gleich auf allen europäischen Marktplätzen listen lassen, wobei Amazon Ihre Angaben automatisch in die Sprache des jeweiligen Ziellandes übersetzt und somit nur die Preise festgelegt werden müssen. Für ein optimales Listing sollten Sie die Übersetzungen allerdings noch einmal professionell überarbeiten lassen.
  6. Nachdem Sie die Produkte eingestellt haben, können Sie sie über die Reiter “Lagerbestand” und “Lagerbestand verwalten” in Ihrem Seller Central verwalten. Sie haben dort neben der Aktualisierung von Warenmengen und Preisen verschiedenste Option hinsichtlich Versandmethoden, Aufträgen, und Bewerbungsmöglichkeiten für einzelne Artikel. Außerdem können Sie einen Alarm für Bestandsuntergrenzen aktivieren, Angebote löschen und Artikeletiketten drucken.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass sich die Angebotserstellung bei Amazon grundsätzlich unkompliziert darstellt und in wenigen Schritten vollbracht ist. Dennoch sollten Sie einige Zeit für die Optimierung dieser Angaben einplanen, ist Ihr Erfolg doch maßgeblich abhängig davon, wie gut Ihre Produkte durch Amazon bewertet und schließlich von Kunden gefunden werden können. Weitere Tipps zur Optimierung Ihrer Produktlistings finden Sie im nächsten Kapitel.

Praxis-Tipp: mit dem magnalister Plugin binden Sie Amazon und viele weitere Marketplaces direkt an Ihren Webshop an und managen Ihre Produkte zentral

Sofern Sie sich bereits Ihren eigenen Online-Shop aufgebaut haben oder dies zukünftig planen, kann Ihnen unser Listing-Tool magnalister entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern. Das Plugin bietet alles, was man für das effektive Management zwischen Webshop und Amazon braucht – und erleichtert Ihnen damit den Einstieg auf dem Amazon Marketplace sowie das fortlaufende Produkt- und Bestellmanagement enorm.

Mit magnalister profitieren Sie für einen effizienten Mehrkanal-Vertrieb von folgenden Features:

  • Zentraler Produkt-Upload: Artikel zeitsparend und effizient auf alle angebundenen Marktplätze hochladen
  • Preisabgleich: Preise vollautomatisiert oder individuell (pro Marktplatz) übermitteln
  • Lagerbestände synchronisieren: Jederzeit aktuelle Lagerbestände zwischen Shop und Marktplätzen beibehalten und somit selbstverschuldete Stornierungen vermeiden
  • Automatischer Bestellimport: Marktplatz-Bestellungen importieren und verwalten
  • Attributs-Matching: Produkt-Varianten und -merkmale mit den Marktplatz-Attributen matchen*
  • Bestellstatusabgleich: Bestellstatus (z.B. „versendet“ oder „storniert“) automatisch an Marktplätze übermitteln
  • Rechnungsupload: Rechnungen aus dem Webshop automatisiert übermitteln
  • Schnittstellenindividualisierung: Das Plugin per Hook-Points nach eigenen Wünschen anpassen**

Das magnalister Plugin ist für viele der bekannten Webshops verfügbar und kann in vollem Funktionsumfang 30 Tage kostenfrei getestet werden.

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Diese Versandoptionen stehen Ihnen beim Verkauf über Amazon offen

Auch was den Versand anbelangt, bietet der Amazon Marketplace seinen Nutzern verschiedene Möglichkeiten. Konkret können Verkäufer zwischen drei Optionen wählen:

Möglichkeit 1: Eigenversand
Hierbei kümmern Sie sich völlig eigenständig um den Versand Ihrer Waren. Dies bedeutet zwar mehr Arbeit und in der Regel die Notwendigkeit eines Lagers, gibt Ihnen allerdings auch die volle Freiheit bei der Wahl des Paketzustellers und den Preisverhandlungen.

Möglichkeit 2: Eigenversand von Prime Produkten
Diese Möglichkeit können Sie in Verbindung mit dem Prime-Status wahrnehmen, für den Sie erhöhte Qualitäts- und Fulfillment-Standards in Form einer Testphase nachweisen müssen. Der Versand Ihrer Amazon Produkte erfolgt dabei eigenständig über den Dienstleister DPD, Bestellungen bis 14:00 Uhr müssen noch am selben Tag versendet werden. Großer Vorteil: Sie erhalten das Amazon Prime-Logo und sparen Versandkosten, sofern mehrere Einheiten in einer Bestellung gekauft werden.

Möglichkeit 3: Versand durch Amazon (FBA)
Die dritte und letzte Option besteht im Versand durch Amazon (siehe Amazon FBA). In diesem Falle lagern Ihre Artikel gegen eine entsprechende Gebühr direkt in Amazons Versandzentren und werden stets am Tag der Bestellung versandt. Die Vorteile für Sie liegen auf der Hand: Neben dem möglichen Erhalt des Prime-Status benötigen Sie kein eigenes Lager und können sich somit ganz darauf konzentrieren, erfolgreich auf Amazon zu verkaufen. Zusätzlich haben Sie die höchste Chance auf das sog. Einkaufswagenfeld (engl. “Buy Box”, mehr dazu weiter unten).

Die verschiedenen Versandoptionen können Sie jederzeit bequem in Ihrem Seller Central unter “Lagerbestand verwalten” managen.

Nachhaltig erfolgreich: Plattformspezifische Herausforderungen bedeuten Ihre Chance auf entscheidende Wettbewerbsvorteile

Einher mit den zahlreichen Vorteilen und dem stets wachsenden Zuspruch des Amazon Marketplace geht aus Sicht der Anbieter auch eine verschärfte Konkurrenzsituation in vielen Marktbereichen. Für Sie als Online-Verkäufer ist es daher unerlässlich, sich intensiv mit den zugrundeliegenden Mechanismen auseinanderzusetzen, bevor Sie auf Amazon mit dem eigentlichen Verkaufen beginnen. Auch wenn die Menge an Informationen anfangs durchaus erdrückend wirken kann, so sollten Sie dabei stets im Hinterkopf behalten: Mit Herausforderungen entstehen immer auch Chancen, sich zu differenzieren und somit nachhaltig von der Konkurrenz abzusetzen.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen auf, was Sie grundlegend wissen müssen, um auf dem Amazon Marketplace vom Start weg erfolgreich zu sein. Weiterführende Informationen zu untenstehenden Punkten sowie Tipps zu langfristigen Erfolgsstrategien finden Sie hier.

Produktplatzierung und Ranking-Algorithmus: So ordnet Amazon seine Produkte

Den Amazon Verkauf optimieren

Als Online-Versandhaus und Händler in einem lebt Amazon vom Vertrauen seiner Kunden. Ein bestmögliches Einkaufserlebnis steht für das Unternehmen daher an oberster Stelle. Um dieses fortlaufend zu optimieren, arbeitet das Unternehmen mit einem ausgeklügelten Algorithmus, der Verkäufer sowie einzelne Produkte anhand verschiedenster Kriterien qualitativ bewertet. In Abstimmung mit den Präferenzen eines jeden Users – diese werden unter anderem aus der Such- und Kaufhistorie abgeleitet – werden die Artikel bei der Suche nach bestimmten Begriffen (sog. Keywords) dann in entsprechender Reihenfolge angezeigt. In anderen Worten: Amazon sortiert die Produkte nach der berechneten Kaufwahrscheinlichkeit und hält den Suchaufwand auf Käuferseite damit so kurzweilig wie nur möglich.

Eine gute Produktplatzierung, das sogenannte Ranking, bedeutet also, dass Ihre Produkte dem Interessenten in den Suchergebnissen möglichst weit oben angezeigt werden und damit unmittelbare Aufmerksamkeit erlangen. Mit einem guten Ranking erhöhen Sie neben der Sichtbarkeit und damit dem Absatz Ihrer Artikel auch Ihre Chancen auf die begehrte “Buy Box” (zu deutsch: Einkaufswagenfeld). Dabei handelt es sich um den bekannten “In den Einkaufswagen”-Button im rechten Teil der Produktdetailseite, über welchen das jeweilige Produkt ohne weiteren Zwischenschritt dem Einkaufswagen des Kunden hinzugefügt werden kann – mit beträchtlichem Effekt: Weit über 80% aller Käufe werden laut offiziellen Angaben über die durch Amazon vergebene Buy Box abgewickelt. Offerieren nun mehrere Anbieter dasselbe Produkt (gleiche EAN/ ASIN), erhält nur einer den so wichtigen Platz in der Buy Box, während die übrigen gemeinsam und weniger sichtbar weiter unten auf der Produktseite ausgewiesen werden.

So weit, so gut. Doch wie erlangt man überhaupt eine gute Produktplatzierung – und wie sieht ein vernünftiges Produktlisting aus? Aufgrund dessen, dass Amazon seine Bewertungsalgorithmen nicht offenlegt und dazu fortlaufend weiterentwickelt, ist diese Frage nicht ganz eindeutig zu beantworten. Dennoch haben sich über die Zeit einige Punkte herauskristallisiert, die für ein Top-Listing als unabdingbar gelten. Hierzu gehören im Wesentlichen:

  • Optimierung der eigenen Produktdarstellung (u.a. Bildmaterial, Kategorie, Titel, Beschreibung, Attribute) inklusive Ausrichtung an den richtigen Keywords
  • Hohe Kundenzufriedenheit und Qualitätsstandards bei der Bestellabwicklung; Bewertung anhand verschiedener Kennzahlen wie Perfect Order Percentage, Order Defect Rate, Pre-Fulfillment-Stornierungsrate
  • Produktbewertung und Kundenrezensionen
  • Absatz und Verkaufshistorie inkl. Bestseller-Rang
  • Analytics-Kennzahlen wie Click-Through-Rate, Conversion Rate, Bounce Rate (Absprungrate) oder Exit Rate

Grundsätzlich lässt sich also sagen: Zum erfolgreichen Verkaufen auf Amazon ist es für Sie extrem wichtig, dem Kunden Ihre hochqualitativen Produkte auch in entsprechender Weise zu präsentieren, und darüber hinaus einen exzellenten Kundenservice zu leisten. Hierzu gehört neben kurzen Lieferzeiten sowie zügiger Hilfestellung bei Rückfragen und Problemen die Fähigkeit, die zukünftige Absatzmenge auch unter saisonalen Effekten und anderen Einflüssen so abzuschätzen, dass weder dauerhafte Überkapazitäten entstehen noch – und dieser Punkt ist für Beginner von besonderer Bedeutung – sich Ihr Warenvorrat erschöpft. Diese “Out of stock”-Zeiten können einen nachhaltig negativen Einfluss auf Ihr Ranking haben und sollten daher unter allen Umständen vermieden werden.

Fazit: Für disziplinierte und lernbereite Händler bietet das Verkaufen über Amazon große Chancen

Auf Amazon verkaufen: Der große Anfänger-Guide

Der Amazon Marketplace bietet Verkäufern jeder Gattung und Größenordnung eine globale Verkaufsplattform mit Millionen bestehender Kunden sowie zahlreichen Benefits, die über die reine Verkaufsabwicklung hinausgehen. Zusatzdienste wie etwa Amazon FBA sorgen für geringere Fixkosten, eine mitunter deutlich höhere Effizienz sowie eine vereinfachte Skalierung des eigenen Geschäfts auch über Landesgrenzen hinweg. Zudem wird der Zugriff auf Prime-Nutzer – Amazons kaufbereiteste Kundengruppe – erheblich vereinfacht. Mit Amazon Business führte der Online-Riese 2016 zudem auch in Deutschland eine Plattformerweiterung ein, die an den speziellen Bedürfnissen von B2B-Händlern und Geschäftskunden ausgerichtet ist und mit Features wie einem kostenlosen Rechnungsservice zu überzeugen weiß.

Dabei stellt Amazon durchaus hohe Ansprüche an seine Händler, deren Erfüllung auch aufgrund unterschiedlicher Gebührenstrukturen strategischer und kaufmännischer Vorausplanung bedarf. Wer die – letztendlich entscheidenden – Bedürfnisse der Kunden in Form sehr guten Services sowie qualitativ hochwertiger Produkte bestmöglich befriedigt, wird mit guten Produktplatzierungen und/ oder dem Amazon Prime-Status belohnt und ist für kaufbereite Interessenten damit deutlich sichtbarer. Umgekehrt werden durch das hauseigene System weniger gut bewertete Verkäufer und Produkte auch weniger prominent platziert. Die Folge: schlechtere Sichtbarkeit und geringerer Absatz.

Amazon bietet daher vor allem denjenigen Verkäufern eine herausragende Chance auf höhere Umsätze, die bereit sind, sich mit grundlegenden Mechanismen des Portals wie etwa dem Ranking und der eigenen Produktdarstellung zu befassen und dabei die Perspektive der Kundschaft einzunehmen. Fauxpas wie aufgebrauchte – oder noch schlimmer: fälschlicherweise als vorhanden ausgewiesene – Lagerbestände und damit eigenverschuldete Stornierungen und schlechte Rezensionen gilt es dagegen, möglichst zu vermeiden. Unter Beachtung der in diesem Artikel aufgeführten, grundlegenden Punkte bietet Amazon interessierten Verkäufern somit einen unkomplizierten, risikofreien und kostengünstigen Einstieg in das digitale Marktplatz-Geschehen.

An dieser Stelle sei noch einmal auf unser Plugin magnalister verwiesen: Als Schnittstelle zwischen Ihrem Webshop und vielen bekannten Online-Marktplätzen inklusive Amazon unterstützt Sie unser Tool effektiv im Bereich des Artikel-Listings und Bestellmanagements, sodass Sie sich ganz auf das Verkaufen Ihrer Produkte den Ausbau Ihres E-Commerce-Geschäfts konzentrieren können.

Neben Kernfunktionen wie dem zentralen Produktupload direkt aus dem Webshop heraus, einem vollautomatisierten Preisabgleich sowie Lagerbestandssynchronisierung zwischen Webshop und den verschiedenen Marktplätzen sorgen weitere Features wie der automatische Bestellstatusabgleich für einen effizienten Mehrkanal-Vertrieb Ihrer Produkte – und damit für erhebliche Einsparungen an Zeit und Kosten.

MAGNALISTER 30 TAGE LANG KOSTENLOS TESTEN

* Nicht von allen Marktplätzen unterstützt

** Setzt Programmierkenntnisse voraus

1 Quelle: Statista; inkludiert den Amazon.de Eigenhandel (19%)

2 Folgende Anforderungen stellt Amazon hierbei neben einem “Professionell”-Tarif an Verkäufer: Aufträge müssen zu 99% termingerecht übergeben werden und die Stornorate unter einem Prozent liegen. Zudem müssen täglich mindestens fünf Prime-Bestellungen verschickt werden.

3 Auf verkaufte Medienartikel behält Amazon zusätzlich zu allen genannten Kosten eine sog. Abschlussgebühr ein. Diese beträgt 1,01 EUR für Bücher und jeweils 0,81 EUR für Musik, DVDs/ Videos sowie Videospiele und Software.

4 Für jedes auf europäischen Amazon Marktplätzen verkaufte Produkt wird eine EAN benötigt, die den Artikel eindeutig identifiziert. Sollte noch kein Listing mit der entsprechenden EAN vorhanden sein, müssen Sie eine neue Nummer beantragen, etwa über www.gs1.org. EIgenmarken können bei Amazon separat registriert werden.