Shopify Shop erstellen: So gelingt der Einstieg in die Welt des E-commerce

Onlineshop-Betreiber kann jeder werden? Aber sicher. Gerade Shopysteme wie Shopify, die sich durch ihre intuitive Bedienung, eine umfangreiche Dokumentation und eine große, hilfsbereite Community auszeichnen, vereinfachen den Einstieg in die Welt des E-commerce.

Dennoch sollten angehende Online-Händler viele Dinge bei der Erstellung eines Shopify Shops beachten, von der Wahl der richtigen Produkte über die Shop-Administration bis hin zur Online-Vermarktung und dem Aufbau verschiedener Vertriebskanäle im Web. Wer sich also schon früh damit auseinandersetzt, wie Shopify funktioniert, kann Anfängerfehler konsequent vermeiden und schnell erste Erfolge erzielen.

Es gibt dabei viele gute Gründe, warum sich ein Shopify Shop für E-commerce Neulinge anbietet:

  • Shopify ist cloud-basiert: Wer einen Shopify Shop erstellt, muss sich weder um eigene Server, noch um die Wartung oder regelmäßige Sicherheitsupdates kümmern.
  • Die initialen Kosten von Shopify sind niedrig: Ein voll funktionsfähiger Shopify Shop kann bereits für 29 US-Dollar im Monat (“Basic Shopify”) (Stand: Januar 2019) betrieben werden.
  • Das Shopify User Interface ist wirklich übersichtlich: Das Hauptmenü besteht lediglich aus sieben Menüpunkten.
  • Shopify bietet komfortable Lösungen für sonst nervenraubende Konfigurationsprozesse: Ein Beispiel ist die Einrichtung von Zahlungsmethoden über die vorintegrierte “Shopify Payment” Schnittstelle.
  • Shopify setzt auf die Gewinnung neuer Kunden über neue Vertriebswege: Vertriebsaktivitäten auf die größten Online-Marktplätze wie Amazon, eBay und Co. auszuweiten? Das bietet Shopify zusammen mit der magnalister App an. Weitere Informationen dazu gibt es im Laufe des Artikels oder hier.
  • Für die Erstellung eines Shopify-Shops sind keine Kenntnisse in Programmierung und Design nötig: Dafür sorgt der Shopify Theme Store, in dem Händler aus zahlreichen kostenlosen und kostenpflichtigen Gestaltungsvorlagen für ihren Webshop wählen können.
  • Shopify wächst mit dem Händler: Shopify lässt sich über die mehr als 2.200 im Shopify App Store verfügbaren Erweiterungen in viele Bereiche ausbauen.
  • Bei Shopify geht Vertrieb und Vermarktung Hand in Hand: Dem Händler stehen unter anderem ein Blog-System, Vertriebskanäle über Social Media Plattformen und der “Buy Button” zur Verfügung.

Gute Argumente einen eigenen Shopify Shop zu erstellen, nicht wahr? Und wer den Shop nicht selbst aufbauen will, dem hilft eine riesige, weltweit verfügbare Community aus Partner-Agenturen, engagierten Entwicklern, Content-Freelancern, Designern und Beratern dabei, das Maximum rauszuholen, wenn sich Händler dafür entscheiden, einen Shopify Shop erstellen zu lassen.

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Vorbereitung ist alles: Wichtige Überlegungen, bevor Sie einen Shopify Shop erstellen

Wichtige Überlegungen bevor Sie einen Shopify Shop erstellen

Das berühmte weiße Blatt Papier: Bevor E-commerce Einsteiger einen Shopify Shop erstellen, sollten Sie sich einige wichtige Gedanken machen. Ratsam ist daher, vor dem Shopaufbau einmal in einem Business Plan die Idee, die Strategie und die Maßnahmen zur Umsetzung niederzuschreiben. Angehende Online-Händler sollten sich darin diese wichtigen Fragen beantworten:

  • Welche(s) Produkt(e) / welche Dienstleistung(en) möchte ich über meinen Shopify Shop anbieten?
  • Welche konkreten Kosten kommen beim Online-Verkauf meiner Ware auf mich zu? Zum Beispiel Einkaufskosten, Versandkosten, Kosten für die Vermarktung der Produkte und des Shops, Retouren-Kosten, Service Gebühren etc.
  • Wie groß ist die Konkurrenz, also wie viele (Online-)Shops bieten die gleichen Produkte / Dienstleistungen an?
  • Wie groß ist der Markt, also wie viele Menschen haben potentiell Interesse an den Waren, die ich online verkaufe?
  • Welche Verkaufsprognose kann ich, z.B. auf Basis von Trendforschung, demografischer Entwicklung etc. für meine Produkte / Dienstleistungen für die nächsten Jahre abgeben?
  • Bei physischen Produkten stellt sich außerdem die Frage, über welche Kanäle ich die Ware beziehe und wie hoch meine Marge (Differenz zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis) ist.
  • Wie groß ist das Vertriebsgebiet meiner Waren? Verkaufe ich lokal, national, multinational oder weltweit?
  • Möchte ich meine Waren ausschließlich online verkaufen oder kommt auch der stationäre Handel für mich in Frage?
  • Wenn ich nur online verkaufe, möchte ich meine Ware dann ausschließlich über meinen Webshop anbieten oder meinen Vertrieb auf die größten Marktplätze wie Amazon, eBay, Rakuten und Co. erweitern?
  • Benötige ich ein Lager, um meine Waren schnell an Endkunden ausliefern zu können, wenn mein Lieferant längere Lieferzeiten hat?
  • Und ganz wichtig: Wie viel Zeit und Budget kann ich für die Erstellung meines Shopify Shops und für den Ausbau erübrigen?

Shopify Shop erstellen, leicht gemacht: Das sind die ersten Schritte für angehende Webshop-Betreiber

Shopify bietet eine kostenfreie, 14-tägige Testphase, in der Händler alle Funktionen des Webshop-Systems auf Herz und Nieren testen können. Dazu gehen Händler einfach auf die Shopify Website und klicken auf “Jetzt starten”. Es folgt die Registrierung des Shopify Accounts. Dabei können Händler bereits den Namen des Webshops wählen und haben die Möglichkeit, eine Domain einzurichten.

Die URL des Shops ist eines der wichtigsten Dinge, die Shopbetreiber festlegen müssen. Die Web-Adresse sollte kurz sein, im Optimalfall bereits beschreiben, was im Shop verkauft wird und der User muss sie sich gut merken können. Wer vor hat, seinen Shop zu internationalisieren, sollte außerdem eine URL wählen, die (bis auf die Länderkennung, z.B. .de, .com etc.) universell in vielen Sprachräumen verwendbar ist.

Shopify macht die Registrierung von Domains besonders einfach. Wie das bei Shopify funktioniert? Sie können ganz einfach direkt im Shopify Backend gekauft werden. Alternativ lassen sich auch bestehende Domains in ein Shopify Hosting umwandeln oder extern auf den Shopify Shop routen.

Im nächsten Schritt sollten angehende Händler die rechtlichen Voraussetzungen für den Betrieb eines Online-Shops erfüllen:

  • Impressum: Zeigt dem Verbraucher an, wer der Shopbereiber ist und wie er zu erreichen ist.
  • Widerrufsbelehrung: Klärt den Verbraucher über sein gesetzliches Widerrufsrecht auf.
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Die rechtliche Grundlage für die Geschäfte, die der Shopbetreiber mit seinen Kunden macht.
  • Informationen zu Zahlung und Versand: Setzt Kunden ins Bild, wie lange sie auf ihre Waren warten müssen und mit welchen Zahlungsmitteln sie im Shop einkaufen können.
  • Datenschutzerklärung: Regelt, welche User-Daten auf dem Webshop zu welchen Zwecken verwertet werden.

Sind die Formalitäten geklärt, können Händler im nächsten Schritt einige Grundeinstellungen im Shopify Shop tätigen. Dazu gehören zum Beispiel die Festlegung von Maßeinheiten für den Versand von physischen Waren (z.B. KG, Pfund), der Währung, in der Waren bezahlt werden sollen (z.B. Euro, US-Dollar) sowie die Zeitzone und Angaben wie Geschäftsadresse und E-Mail-Adresse.

Optional kann eine “Coming-Soon” Landingpage eingerichtet werden. So ist die URL bereits erreichbar, auch wenn der Shopify Shop noch erstellt wird. Die Coming-Soon-Page kann mit einem Passwort geschützt werden, damit nur ausgewählte User einen Einblick in die Fortschritte des Shopaufbaus erhalten.

Design, Produkte, Content: Shopify Shop erstellen und mit Leben füllen

Shopify Shop erstellen: So gelingt der Einstieg in die Welt des E-commerce

In diesem Schritt geht es um den Aufbau einer sogenannten “Storefront” – also des Erscheinungsbildes des Webshops. Dazu wählen Händler ein passendes Theme aus dem Shopify Theme Store. Das Verzeichnis mit hunderten Design-Vorlagen ist bereits nach Branchen sortiert, so lässt sich die Auswahl schnell auf einige Favoriten eingrenzen.

Ist das passende Theme ausgewählt, kann es im Shopify Theme Editor an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Händler können ihr eigenes Bildmaterial und Content einfügen, ein Logo einladen, Farben und Schriften ändern und neue Inhaltselemente hinzufügen.

Nun folgen die Produkte: Diese können über den Menüreiter “Produkte” ganz einfach im Shopify Backend hinzugefügt werden. Dabei sollten Produkttitel, Beschreibung, Bilder sowie Preis, Versandkosten, Lieferzeit und einige weitere Informationen hinterlegt werden. Sobald einige Produkte im Shop eingepflegt sind, macht es Sinn, diese in Kategorien zu organisieren. Sie dienen dem User später als Wegweiser durch den Shopify Shop.

Ist der Shop mit Leben gefüllt, geht es an das Hauptmenü. Händler sollten sich dabei gut überlegen, welche Menüpunkte für den Käufer besonders wichtig sind. Eine Faustregel lautet: Mehr als 6 Menüpunkte überfordert Shopbesucher schnell. Daher macht es Sinn, mit Untermenüpunkten zu arbeiten.

Der Teufel liegt im Detail: Shop-Prozesse erstellen und Shopify auf Herz und Nieren testen

Sobald die Storefront steht, kommen Händler der Eröffnung des eigenen Webshops immer näher. Nun müssen nur noch die Shop- und Fulfillment-Prozesse aufgesetzt und durchgespielt werden. Dazu gehört in erste Linie die Konfiguration der Versandeinstellungen, bei der unter anderem die Versandkosten sowie die Verpackungsart, der Versanddienstleister und die Versandkonditionen festgelegt werden müssen.

Darüber hinaus müssen in diesem Schritt auch die Steuern eingerichtet werden. Diese können pro Verkaufsland und Shop-Standort variieren. Genauso wichtig ist die Einrichtung von Zahlungsmethoden. Shopify bietet mit “Shopify Payments” eine eigene Zahlungsschnittstelle, an in der unter anderem Kreditkartenzahlungen sowie länderspezifische Zahlungsmethoden eingerichtet werden können. Mit der Erstellung eines Shopify Shops wird außerdem standardmäßig ein Paypal-Konto angelegt.

Nach der Einrichtung aller Shop-Prozesse sollten Händler die Bestellung und das Fulfillment mehrfach testen. Dazu werden ganz einfach Testbestellungen ausgelöst. Der Shopify Shop wird dafür in den Testmodus versetzt – so entstehen keine Kosten für die Prüfung aller Prozesse.

Wie funktioniert der Launch des Shopify Shops: Das sollten Händler beachten

Der Moment, dem jeder E-commerce Einsteiger entgegenfiebert: Die Eröffnung des eigenen Webshops. Dabei sollten Händler beachten, dass sie einen Shopify Shop nur dann veröffentlichten können, wenn sie vorher einen Shopify Tarif gewählt haben. Während der 14-tägigen Testphase bleibt der Webshop passwortgeschützt und wird nicht bei Google und anderen Suchmaschinen aufgenommen.

Sobald der Passwortschutz aufgehoben ist, können Suchmaschinen die Inhalte des Webshops indexieren. Es lohnt sich daher, entweder bereits VOR Launch die Produkte und Shopseiten für Suchmaschinen zu optimieren oder zeitnah danach. Shopify bietet dafür die Möglichkeit, SEO-optimierte Titel, Beschreibungen und URLs zu generieren und über eine sogenannte “Search Engine Listing Preview” zu prüfen.

Shopify Shop erstellt und online? Dann geht’s an die Vermarktung und Optimierung

Nach dem Launch ist vor der Bekanntmachung: Jetzt geht es darum, die Reichweite des erstellten Shopify Shops zu erhöhen und Produkte vertrieblich zu streuen. Ein Weg, ersteres zu erreichen, ist die Erstellung von Online-Marketing-Kampagnen. Nativ stehen Händlern in Shopify dazu folgende Kanäle zur Verfügung:

  • Facebook Ads
  • Instagram Ads
  • Google Ads
  • Google Shopping
  • Pinterest Promoted Pins

Neben der Vermarktung ist der Vertrieb über verschiedene Verkaufskanäle eine wichtige Maßnahme, um mehr Abverkäufe zu generieren. In Shopify ist der Verkauf von Produkten über einen Facebook Shop sowie über Instagram Shopping und über Pinterest vorinstalliert.

Wer seine Verkaufsaktivitäten auf weitere Plattformen ausweiten will, sollte über die Anbindung von großen Online-Marktplätzen wie Amazon, eBay, Rakuten, Etsy und Co. nachdenken. Unterstützt werden Händler dabei vom magnalister Marktplatz Plugin für Shopify, mit dem sich viele bekannte nationale und internationale Marktplätze mit wenigen Klicks anbinden lassen. Wie das in Shopify funktioniert, erfahren Sie hier.

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Sobald die Vermarktungs- und Verkaufskanäle stehen und erster Umsatz im Shop generiert wird, sollten Händler über die Einrichtung von Analysetools nachdenken. Mithilfe von Statistiken können so der gesamte Shop überwacht und Verkaufspotentiale entdeckt werden.

Wie funktioniert das Shopify Reporting? Bereits ab der “Basic Shopify” Version stehen Händlern wichtige Analysefunktionen zur Verfügung. Darunter fallen Finanzberichte, Bestellberichte, Verhaltensberichte sowie Marketingberichte. Über das Übersichts-Dashboard lassen sich außerdem auf einen Blick aktuelle Verkäufe, Umsätze, der Webshop-Traffic uvm. einsehen.

Ein Garant für mehr Besucher ist in der Regel die Einrichtung eines Blogs. Hierzu bietet Shopify ein eigenes, sehr intuitives Blog-System, mit dem sich schnell Content erstellen und suchmaschinenoptimiert veröffentlichen lässt. Ob guter Content bei Google und Co. auf den vorderen Positionen rankt, ist allerdings von vielen Faktoren abhängig und ein gutes Ranking kann mehrere Monate dauern.

Kostengünstig viele Kunden erreichen: So funktioniert der Mehrkanalvertrieb auf eBay, Amazon und Co. in Shopify

Jeder Händler träumt davon, schon kurz nach dem Shop-Launch viele Kunden von seinen Produkten zu begeistern und schnell nennenswerte Umsätze zu generieren. Mit dem magnalister Marktplatz-Plugin für Shopify kann dieser Traum in wenigen Tagen in Erfüllung gehen.

Denn wer seine Produkte nicht nur über den eigenen Webshop verkauft, sondern die größten Online-Marktplätze wie Amazon, eBay, Etsy, Rakuten und Co. als Vertriebskanäle in Shopify hinzufügt, kann innerhalb kürzester Zeit viele potentielle Käufer weltweit erreichen.

Die magnalister App für Shopify bietet einen einfachen Weg, aus Shopify heraus auf Online-Marktplätzen zu verkaufen und dabei alle wichtigen Verkaufsprozesse zentral im Shopify Backend zu verwalten. Dazu gehört:

  • Upload von Webshop-Produkten an die verbundenen Marktplätze
  • Produkt-Preise zwischen Shopify und Marktplätzen abgleichen
  • Lagerbestände über alle verbundenen Marktplätze synchronisieren
  • Marktplatz-Bestellungen automatisch importieren lassen und verwalten
  • Produktvarianten und -merkmale zwischen Shop und Marktplatz abgleichen
  • Bestellstatusänderungen (z.B. “versendet” oder “storniert”) an Marktplätze übermitteln
  • Schnittstelle mithilfe von updatesicheren Hook-Points individualisieren

Die magnalister Marktplatz App für Shopify können Händler 30 Tage lang kostenfrei mit vollem Funktionsumfang und umfassendem Support inkl. Bildschirmschulung testen. Weitere Informationen zur Schnittstelle sind hier zu finden.

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